ABC-Analyse
Ziel:
Ziel der ABC-Analyse ist, aus einer Menge von Objekten (z.B. Kunden, Produkte, Technologien) diejenigen zu identifizieren, die einen bedeutenden Beitrag zu einer zweiten Bezugsgröße leisten (z.B. Umsatz, Gewinn etc.). Somit kann eine Konzentration auf die wichtigen Objekte erfolgen. Im Fall einer ABC-Kundenanalyse werden z.B. die Kunden in der Reihenfolge ihres Umsatzbeitrages abgetragen (Bild 1). Es wird deutlich, dass mit nur 20% der Kunden über 70% des Umsatzes generiert werden. Folglich werden mit den restlichen 80% der Kunden lediglich weniger als 30% des Umsatzes erreicht. Die Kurve zeigt also, auf welche Kunden man sich konzentrieren sollte bzw. welche Kunden auf den Verbleib im Portfolio zu überprüfen sind. Dieser Zusammenhang lässt sich ebenso auf Produkte oder Fertigungstechnologien übertragen.
Vorgehen:
Festlegung der bedeutenden Bezugsgrößen (z.B. Kunden und Umsatz)
Tabellarische Erfassung der Daten
Sortierung der Datensätze nach Wertbeitrag (z.B. Umsatzanteil)
Darstellung der Kurve
Festlegung der Grenzen für A, B, C-Einteilung
Vorteile:
Übersichtliche Darstellung der bedeutenden Betrachtungsbereiche
Interpretationshilfe für große Datenmengen
Nachteile:
Gefahr der Übersimplifizierung
Keine direkte Einbeziehung von Kundeninformationen
Ähnliche Elemente
Projekte
keine
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Best Practices
keine
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Methoden
keine
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Compendium
keine
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Experten / Anbieter
keine
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Anwender
keine
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Literatur
keine
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Eingangsinformationen
z.B. Umsatz pro Kunde, Fertigungstechnologien pro Produkt, Umsatz pro Produkt
Ausgangsinformationen
Betrachtungsobjekte (z.B. Kunden) sortiert nach ihrer Bedeutung
Werkzeuge
Informationen
Literatur
- Arnolds, H.; Heege, F.; Tussing, W.: Materialwirtschaft und Einkauf. Gabler Verlag, Wiesbaden, 2. Auflage, 1998



