Mechatronisches Funktionsmodul (MFM)
Die unter Mehrkörpersystemen (zweite Klasse mechatronischer Systeme) beschriebene Struktur eines mechatronischen Systems ist hier als Grundbaustein zu verstehen und wird als mechatronisches Funktionsmodul (MFM) bezeichnet. Dieses bestehet aus einer Tragstruktur, Sensoren, Aktoren und einer lokalen Informationsverarbeitung. Informationstechnisch und/oder mechanisch gekoppelte MFM führen zu autonomen mechatronischen Systemen (AMS). In dieser u.a. werden Vorgaben für die lokale Informationsverarbeitung der MFM generiert.
Übertragen auf die Fahrzeugtechnik wäre ein aktives Federbein ein MFM, das Fahrzeug mit aktivem Fahrwerk ein AMS und ein Fahrzeugverband ein vernetztes mechatronisches System (VMS).
Literatur
| [Gau10] | Gausemeier, J.: Frühzeitige Zuverlässigkeitsanalyse mechatronischer Systeme. Carl Hanser Verlag, München, 2010 |


