Konstruktionsmethodik Maschinenbau
Die Zusammenhänge zwischen den wesentlichen Begriffen der Konstruktionsmethodik sind in dem unten dargestellten Bild veranschaulicht. Beachtenswert ist, daß der kreative Konzipierungsprozeß nur in einem Fünftel aller Konstruktionsaufgaben zum Tragen kommt. Hieraus dürfen allerdings keine falschen Schlüsse über die Bedeutung der Produktkonzipierung an sich gezogen werden, da auch der Erfolg von Anpassungs- und Variantenkonstruktionen wesentlich von dem zugrundeliegenden Produktkonzept bestimmt wird, i.d.R. aber an diesem keine Änderungen mehr vorgenommen werden.

- Bild 1: Begriffe der Konstruktion nach Pahl/Beitz
In dem unteren Bild ist in Anlehnung an Pahl/Beitz das Phasenmodell des Produktentwicklungsprozesses im Bereich Mechanik dargestellt [Pahl/Beitz 1997]. Danach wird der eigentliche Entwicklungs- bzw. Konstruktionsprozeß in die drei Hauptphasen
• Konzipieren (prinzipielle Festlegung der Lösung),
• Entwerfen (gestaltmäßige Festlegung des Produktes) und
• Ausarbeiten (herstellungstechnische Festlegung des Produktes)
unterteilt. Hinzu kommen entsprechend dem Bild als Basis für die eigentliche Entwicklung/Konstruktion das Planen und Klären der Aufgabe (Produktplanungsphase) sowie nach Abschluß der Ausarbeitungsphase die Arbeitsplanung sowie ggf. die Fertigungsmittelkonstruktion und der Fertigungsmittelbau.

- Bild 2: Phasenmodell der Produktentwicklung im klassischen Maschinenbau.
Literatur
| [GEK01] | GAUSEMEIER, J.; EBBESMEYER, P.; KALLMEYER, F.: Produktinnovation – Strategische Planung und Entwicklung der Produkte von morgen. Carl Hanser Verlag, München, 2001 |
| [Pahl/Beitz 1997] | PAHL, G.; BEITZ, W.: Konstruktionslehre – Methoden und Anwendungen, Springer Verlag, Berlin 1997 |
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