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    TransMechatronic > Compendium > Integrierte Produkt- und Prozessentwicklung

    Integrierte Produkt- und Prozessentwicklung

    Die integrierte Produkt- und Prozessentwicklung zielt auf eine (auch vom Konzept des Simultaneous Engineering verfolgte) aufbauorganisatorisch integrierte Lösung von Entwicklungsaufgaben, z.B. in bereichs- oder unternehmensübergreifenden Projektteams. Die Aktivitäten in diesem Bereich sind durch den intensiven Austausch von Informationen über Produkt- und Produktionssystemtechnologien geprägt und erfolgen zeitlich überlappend. Im Rahmen des Kooperativen Produktengineerings unterliegen diese Aufgaben aber einer veränderten Durchführung. Ein vorausschauender Aufbau von Produkt- und Prozesskompetenzen durch vorgelagerte bzw. parallel verlaufende strategische Überlegungen spielt hierbei eine übergeordnete Rolle. Damit wird ein gegenüber dem klassischen Simultaneous Engineering gesteigerter Integrationsgrad angestrebt.

    Die Verbindung von strategischer Produktplanung sowie der Produkt- und Prozessentwicklung kann von zwei Seiten betrachtet werden. Einerseits wird sowohl die Produkt- als auch die Prozessentwicklung in die strategische Unternehmensplanung einbezogen. Indem diese Bereiche Informationen bzgl. der aktuellen produkt- und prozesstechnischen Fähigkeiten des Unternehmens bereitstellen sowie entsprechende technologische Trends prognostizieren und erkennen, kann die strategische Positionierung des Unternehmens im Markt besser abgesichert erfolgen. Dadurch lassen sich Fehlentwicklungen und -investitionen vermeiden.

    Andererseits kann die Produktplanung als Bestandteil des Engineeringprozesses betrachtet werden. Durch sie wird eine strategische Ausrichtung aller weiteren Tätigkeiten im Produktengineering vorgenommen. Dementsprechend ist die Produktplanung dem klassischen Engineering vorangestellt. Ergebnis der Produktplanung ist eine auf die unternehmenseigene Fähigkeit und vorhandene Marktpotentiale abgestimmte Produkt- und Geschäftsstrategie. Die Umsetzung der sich daraus ableitenden Ziele für die Produkt- und Prozessentwicklung ist in bereichsspezifischen Teilstrategien zu beschreiben. Da beide Bereiche von einer gemeinsamen Strategie ausgehen, werden somit Entwicklungsprozesse angestoßen, die dazu führen, dass mit Ende der Produktentwicklung entsprechende prozesstechnische Fähigkeiten vorliegen.

    Literatur

    [GHK+06] GAUSEMEIER, J.; HAHN, A.; KESPOHL, H. D., SEIFERT, L.: Vernetzte Produktentwicklung - Der erfolgreiche Weg zum Global Engineering Networking. Carl Hanser Verlag, München, 2006

    Ähnliche Elemente

    Projekte

    keine

    Best Practices

    keine

    Methoden

    keine

    Compendium

    keine

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    keine

    Anwender

    keine

    Literatur

    keine
     
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